Veranstal­tungen

Rückblick

22.02.2023: Fischessen am Aschermittwoch

Feb 22, 2023

Zu Aschermittwoch konnten wir für einige Stunden dem Alltag entfliehen und uns mittels der typisch italienischen Speisen und Aromen nach Italien beamen lassen. Das Ziel war das Rò e Bunì in der Kaiserstraße. Der für Schwabing ungewöhnliche Namen hat seinen Ursprung von einem Restaurant, welches in der Villa Amalia eines Weingutes, inmitten des herrlichen Marecchia-Tals in der Emilia Romagna in Italien liegt. Jenes Restaurant ist in einer alten Mühle aus dem 16. Jahrhundert eingerichtet, deren Mühlsteine noch heute im Inneren des Restaurants bewundert werden können.

Rò, der rotgescheckte Ochse barbarischen Ursprungs, stand auf der rechten Seite und Bunì, der geduldige, robuste Italiener, auf der linken Seite; es sind die beiden Ochsen, die zum Pflügen der Felder verwendet wurden.

Nach dem obligaten Prosecco begann schnell das Stühlerücken und alle freuten sich auf einen kulinarischen Abend – die feinen und leichten Menüs mundeten allen:

Den Auftakt bildete entweder zart-geschmorter Balsamico-Oktopus vom Grill, an Kartoffelstampf mit Kirschtomaten und Rucola, Rosa gebratene Kalbfleisch-Scheiben an Thunfischcreme mit Ei, Sardellen und Kapernäpfel oder eine Paprikaschaum-Suppe.

Im Zwischengang, was bei einem perfekten italienischen Menü nie, wirklich nie fehlen darf – die hausgemachte Pasta! Es folgten entweder hausgemachte Kartoffelgnocchi mit Lachsfilet-Stücken mit Zucchini-Spaghetti an Estragon-Sahnesauce, Bandnudeln mit klassischem Kalbfleisch-Ragù oder Dinkel-Spaghetti mit Artischocken, Blattspinat, Schalotten und Olivenöl serviert. Jedes Pastagericht für sich war ein Gedicht.

Als Hauptgang wurde gegrilltes Fischfilet mit Kräutern und gemischtem Ofengemüse oder Kalbfleischröllchen mit Parmaschinken an Zitronen-Weißwein-Sahnesauce mit Kräuter-Maispolenta und Fenchel-Gratin oder Kürbisspalten aus dem Ofen dazu Linsen-Bolognese und Kräuter-Polenta gereicht. Zu den drei Gängen mundete ein Vernaccia di San Gimignano vorzüglich. Angeregte Gespräche ließen die Zeit bis zum nächsten Gang im Nu verfliegen.

Bei fröhlichem Geplauder und Gelächter verspeisten wir mit Genuss die Nachspeise, Gedeckter Mürbteig-Apfelkuchen mit Mascarpone-Creme-Nocke, mit Prosecco schaumig- gemixtes Zitronen/Himbeer-Sorbet mit Minze oder eine Orangen-Pannacotta auf Sweet-Ananas-Carpaccio und Dattel.

Leider waren wir nach dem 4-Gänge-Menü satt, auf ein Da capo wollen wir uns gerne wieder einlassen, denn dazu hat das gut gelaunte Kellnerteam sehr viel beigetragen, indem sie uns einen außerordentlichen Abend bescherten.
Grazie tanto!

Weitere Beiträge

23.03.2023: „Von der Exzellenz zur Innovation – Robotik in der Schweiz“

Am Donnerstag, den 23. März 2023 ab 18 Uhr spricht Prof. Dr. Roland Siegwart von der ETH Zürich in...

Weihnachtsfeier des SDW

Am Freitag, den 9. Dezember 2022 fand die Weihnachtsfeier des Schweizerisch-Deutschen...

Vortrag „Künstliche Intelligenz“

Am Dienstag, den 29. November 2022  sprach Beat Weibel, Leiter der Patentabteilung der Siemens AG,...

Vortrag zu Krypto-Währungen

Zu einem Vortrag zum Thema „Kryptowährungen“ durften rund 30 Mitglieder und Gäste des...

Vortrag der Schweizer Generalkonsulin Elisabeth Bösch Malinen

Erstmals seit Beginn der Pandemie hatte Elisabeth Bösch Malinen, die immerhin schon im Sommer 2020...
Teilnehmer im Saal

Sommerfest SDW München am 23.Juni 2022

Es folgten 45 Personen der Einladung zum dies­jährigen Sommerfest ins Asam Schlössl nach...

Besuch bei Tegut…gute Lebensmittel

Tegut – gibt es da guten Tee? Der SDWM fand es am 6. Mai 2022 heraus: Nein, das ist zwar ein...
oberndorfer und frommelt

Besuch der Botschafterin Liechtensteins: Frau Isabel Frommelt

Nach einigen Monaten pandemie­bedingter Zurückhaltung war die erste Präsenz­veran­staltung des SDW...
rolf buehler und monika oberndorfer

Interview mit Rolf Bühler, Director Europe Greater Zurich Area AG

Lieber Rolf, die Greater Zurich Area – Was darf man sich darunter vorstellen und wer steckt...
Dr. Peter Meinecke

Vortrag Stiftungsrecht von Dr. Peter Meinecke

Wer hätte gedacht, dass man ein auf den ersten Blick trocken wirkendes Thema so interessant...